Wirtschaftliche Interessen als Triebfeder

Dass die erste EU-Reise von Chinas neuem Ministerpräsidenten Li Keqiang ausgerechnet nach Deutschland geführt hat, ist kein Zufall. Denn die beiden Länder sind wirtschaftlich sehr eng: So haben sich die deutschen Exporte nach China vervielfacht, und auch umgekehrt steht die Volksrepublik davor, zum wichtigsten Lieferanten Deutschlands zu werden - entsprechend wurde der Gast aus China hofiert. Doch aus der EU-Kommission kommen ganz andere Signale, hier wird überlegt, Chinas Billigimporte mit Strafzöllen zu belegen. Deutschland ist dagegen, was die Kluft zur EU in der China-Politik immer tiefer werden lässt.

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