UNO: Mehr als 1.000 Tote im Mai im Irak

Die jüngste Gewaltwelle im Irak hat im Mai einen neuen Höhepunkt erreicht. Mehr als 1.000 Menschen seien bei Anschlägen ums Leben gekommen, teilten die Vereinten Nationen (UNO) heute mit. So viele Tote innerhalb eines Monats gab es seit fünf Jahren nicht mehr. Damit steigt die Zahl der Opfer seit April auf fast 2.000.

Vor etwa zwei Monaten intensivierten der lokale Al-Kaida-Flügel und radikale Sunniten ihren Kampf gegen die von Schiiten dominierte Regierung. Ihr Ziel ist es, die Spannungen zwischen den religiösen Gruppen zu schüren. Gestärkt werden sie dabei auch vom hauptsächlich von sunnitischen Rebellen geführten Bürgerkrieg im benachbarten Syrien.