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Zunehmende Entwarnung auch im Osten

Seit rund einer Woche stehen in Österreich zahllose Hilfskräfte im Hochwasserdauereinsatz. Seit Donnerstag gibt es auch an der Donau östlich von Wien erstmals vorsichtige Entwarnung. Nachfolgend eine erste Bilanz der Hochwasserkatastrophe in Bildern.

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Trümmerhaufen im Garten

Reuters/Dominic Ebenbichler

Das Hochwasser hat in zahlreichen Häusern die komplette Möblierung zerstört

Soldaten schaufeln Schlamm

APA/RUBRA

Auch das Bundesheer ist weiter mit Räumarbeiten beschäftigt. In Niederösterreich standen am Freitag nach Angaben des Militärkommandos 1.500 Soldaten im Assistenzeinsatz.

Frau kehrt Schlamm auf der Straße

Reuters/Wolfgang Rattay

Überall - wie hier in Schärding - wird gegen extrem viel Schlamm gekämpft. Teilweise wir das langsam abfließende Wasser verwendet, um die Erdmassen nicht trocknen zu lassen, denn dann wären sie noch schwieriger zu beseitigen.

Ein Auto wird aus dem Schlamm gezogen

APA/EXPA/Jürgen Feichter

Viele Aufräumarbeiten können nur mit schwerem Gerät bewältigt werden

Frau sitzt erschöpft in zerstörtem Solarium

APA/EXPA/Jürgen Feichter

Nach tagelangem Kampf gegen die Fluten und die Zerstörung macht sich langsam Erschöpfung breit

Hochwasserschutzmaßnahmen in Hainburg

APA/Herbert Neubauer

Weiter unter Beobachtung steht unter anderem der Hochwasserschutz in Hainburg. Nach dem Erreichen des Scheitelpunktes geht aber auch dort mittlerweile das Wasser, wenn auch „sehr langsam“, wieder zurück.

Hochwasser in Marchegg

ORF/Bernt Koschuh

Zu weitläufigen Überflutungen kam es rund um Marchegg. Das Gebiet ist im „Sonderalarmplan March“ als Rückstaubereich der Donau vorgesehen.

Hochwasser in Wien

ORF.at/Christian Öser

Kaum zu Überflutungen kam es in Wien. Der Hochwasserdienst ist dennoch seit Freitag vergangener Woche nach wie vor besetzt.

Dammbau in Niederösterreich

Reuters/Leonhard Foeger

Bis zuletzt war auch in Theiß (NÖ) unklar, wie hoch das Wasser steigt und ob die völlig durchnässten Dämme halten. Zur Absicherung der Lage wurden zusätzliche Schutzmaßnahmen ergriffen.

Feuerwehrmann mit Traktor in  Schönbühel

Reuters/Leonhard Foeger

In Schönbühel (NÖ) stehen noch immer Häuser im Wasser. Zusätzliche Hochwassergefahr scheint aber auch in der Wachau weitgehend gebannt.

Mann mährt den Rasen hinter einem Hochwasserschutzdamm

Reuters/Leonhard Foeger

Seine Feuertaufe bestanden hat der mobile Hochwasserschutz in Krems

Hochwasser bei Melk

Reuters/Leonhard Foeger

Als eine der ersten Ortschaften in Niederösterreich wurde Melk ein Opfer der Fluten. Teile der Altstadt wurden bereits am Sonntag erstmals überflutet. Auch am Donnerstag waren in und um die Stadt zahlreiche Verkehrsverbindungen unterbrochen.

Soldaten des Bundesheeres bei Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser in Ottensheim an der Donau

APA/Rubra

So wie andere Landesteile steht Oberösterreich (im Bild Ottensheim, Anm.) dennoch bereits ganz im Zeichen der Aufräumarbeiten

Der über die Ufer getretenen Inn überschwemmte Schärding

APA/Manfred Fesl

Hunderte Einsatzkräfte sind allein in dem vom Hochwasser schwer getroffenen Schärding damit beschäftigt, zu retten, was noch zu retten ist

Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser in Hüttau

APA/Neumayr/Susi Berger

Auch in Salzburg (im Bild Hüttau, Anm.) sind die Spuren weiterhin sichtbar

Hochwasser im Raum Schladming

APA/EXPA/Martin Huber

Kaum Schäden bei Industrie und Gewerbe - allerdings sehr wohl in der Landwirtschaft - verursachte das Hochwasser in der Steiermark

Unterspülte Straße zwischen Waidring und St. Ulrich am Pillersee

APA/EXPA/Markus Casna

Nach wie vor Murenabgänge werden aus Tirol gemeldet. Auf einigen Verkehrsverbindungen wie einer unterspülten Straße nahe Waidring gibt es weiterhin kein Durchkommen.

Schutzdammbau in Feldkirch

APA/Reinhard Mohr

Als erstes Bundesland vom Hochwasser betroffen war Vorarlberg, wo bereits Ende der vergangenen Woche die Einsatzkräfte erstmals ausrücken mussten

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