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Paris setzt Sonderwünsche durch

Zähe nächtliche Verhandlungen in Luxemburg haben am Wochenende grünes Licht für Verhandlungen für freien Handel zwischen der EU und den USA gebracht. Durch die größte Freihandelszone der Welt soll sich jeder EU-Haushalt 545 Euro pro Jahr sparen, hofft die EU-Kommission. Umgekehrt wird vor kommenden Nachteilen gewarnt, etwa beim Datenschutz und im Lebensmittelrecht. Das hat die EU jedoch zu einem Gutteil sich selbst zu verdanken, weil sie französischen Sonderwünschen zum Schutz „europäischer Kultur“ nachgegeben hat - und damit die eigene Verhandlungsposition gegenüber den USA deutlich geschwächt hat.

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