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Hungerlöhne und Einschüchterung

Deutsches Fleisch gilt als Qualitätsprodukt, doch was sich hinter den Kulissen von Schlachtbetrieben abspielt, ist alles andere als geschmackvoll: Arbeiter, die für einen Hungerlohn Tiere im Akkord zerlegen, systematisch eingeschüchtert werden und abgeschottet hinter Stacheldraht in aufgelassenen Kasernen leben. Die ARD-Dokumentation „Lohnsklaven in Deutschland“ hat sich mit versteckter Kamera in der Fleischindustrie umgesehen und ist dabei auf ein System von Menschenhandel und organisierter Kriminalität gestoßen. Gegen 22 Beschuldigte wird mittlerweile ermittelt.

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