Ministerin gibt Verantwortung weiter

Im Fall der Vergewaltigung eines 14-Jährigen in U-Haft hat Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) Fehler der Justiz eingeräumt. „Aus heutiger Sicht hätte man das Opfer nicht in diese Zelle sperren dürfen. Das war ein Fehler“, so Karl bei einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz. Karl sieht die Verantwortung allerdings bei der zuständigen Richterin, die die U-Haft verhängt hatte. Die Ministerin versuche sich aus der Schusslinie zu bringen, kritisierte der grüne Justizsprecher Albert Steinhauser Karls Aussagen. Dabei schrecke sie offenbar auch nicht davor zurück, einer Richterin die Verantwortung für die Vergewaltigung umzuhängen.

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