UNO drängt auf Syrien-Friedenskonferenz

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat bei den USA und Russland die rasche Einberufung der geplanten Friedenskonferenz für Syrien angemahnt. Zugleich räumte Ban gestern vor Reportern in Genf ein, dass Differenzen innerhalb der syrischen Opposition und ein Streit über eine Teilnahme des Iran sowie Saudi-Arabiens die Vorbereitung der Konferenz erschwerten.

Man erwarte von der Opposition, dass sie sich auf eine gemeinsame Delegation verständige, „die wirklich die Stimmen und Positionen der oppositionellen Gruppierungen repräsentieren kann“, sagte der UNO-Generalsekretär. Zudem müsse klar sein, dass die Abordnung der Regierung in Damaskus alle Vollmachten zu Verhandlungen hat.

Ohne politische Lösung drohe der blutige Konflikt die gesamte Region zu erfassen, warnte Ban. Die amerikanisch-russische Initiative für Verhandlungen der Konfliktgegner biete immer noch die beste Chance für eine Lösung. „Die Menschen in Syrien wollen Frieden und Hoffnung. Doch alles, was sie sehen, sind immer mehr Tote. Und alles, was sie hören, sind Diskussionen über Diskussionen.“