Fette Gewinne durch Lagerkosten

Die US-Bank Goldman Sachs sieht sich derzeit mit schweren Vorwürfen konfrontiert. So soll das Geldhaus jahrelang den gesamten Aluminiummarkt manipuliert haben, wie die US-Zeitung „New York Times“ aufdeckte. Die Taktik dahinter ist so einfach wie wirkungsvoll: Das Metall wird monatelang zwischen riesigen Hallen hin und her verschoben und erzeugt dadurch enorme Lagerkosten, die auf den Preis für Aluminium aufgeschlagen werden. Proteste von Dosenherstellern wie Coca-Cola verhallten bisher ungehört - im Gegenteil, auch andere Banken wollen nun in das „Ringelspiel“ mit einsteigen.

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