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Fall wird neu aufgerollt

Seit sieben Jahren sitzt Gustl Mollath in einer bayrischen Psychiatrie - und hat seitdem für seine Freilassung gekämpft. Nur zwei Wochen nachdem ein Gericht eine Freilassung des 56-Jährigen verweigerte, gibt es in dem deutschen Justizdrama nun eine Wende: Das Oberlandesgericht Nürnberg ordnete am Dienstag die sofortige Freilassung Mollaths an. Der als „Fall Gustl“ bekanntgewordene Fall, der die bayrische Politik unter anderem im Skandal um die HypoVereinsbank in Erklärungsnot brachte, ist damit allerdings noch lange nicht beendet: Das Verfahren wird neu aufgerollt.

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