Wahlen bringen Post mehr Gewinn

Wahlen und Volksbefragungen haben die Kassen der Post klingeln lassen. Der Umsatz im ansonsten schrumpfenden Briefgeschäft legte im zweiten Quartal auf 570 (Vorjahr: 567,4) Millionen Euro zu, wie der teilstaatliche Konzern heute mitteilte.

Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg auf 38,6 (Vorjahr: 36,4) Mio. Euro. Analysten hatten aber mit mehr gerechnet. Im Schnitt prognostizierten die Experten einen Betriebsgewinn von 41,8 Millionen Euro.

Im Briefbereich habe die Post im ersten Halbjahr vom gestiegenen Briefverkehr durch die Landtagswahlen in einigen österreichischen Bundesländern und der Volksbefragung zur Abschaffung der Wehrpflicht profitiert. Aber auch durch die Einbeziehung der neuen Töchter in Polen, Rumänien und Bulgarien sei ein Umsatzplus erzielt worden, hieß es. Im deutlich kleineren Paketbereich seien dank des boomenden Onlinegeschäfts Zuwächse erzielt worden.

Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern weiterhin einen stabilen bis leicht steigenden Umsatz sowie eine Verbesserung des operativen Ergebnisses. Einen weiteren Schub erwartet sich die Post auch von der Parlamentswahl im September.