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Vier Büroordner transportiert?

Beim Telekom-Austria-Prozess am Wiener Straflandesgericht ist am Donnerstag ein Fahrradbote im Mittelpunkt gestanden: Er hatte im Jahr 2004 vier Konzepte des FPÖ-Werbers Gernot Rumpold zur Telekom Austria (TA) transportiert, die laut Anklage inhaltlich wertlos waren und mittels Scheinrechnung eine verdeckte Parteispende an die FPÖ ermöglichen sollten. Rumpold beteuerte allerdings, dass die Papiere sehr wohl inhaltlich relevant gewesen und ganze vier Büroordner per Fahrradkurier zur TA transportiert worden seien. Daher ließ der Richter sogar eine „Rucksackprobe“ an der damals verwendeten Tasche des Boten durchführen. Ein Urteil in der Causa wird für Freitag erwartet.

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