7,7 Mio. Stimmzettel für NR-Wahl werden gedruckt

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Nachdem die Kandidaten feststehen und die Wahlvorschläge vorliegen, können die rund 7,7 Millionen Stimmzettel für die Nationalratswahl am 29. September in Druck gehen. Gedruckt werden müssen auch die heuer umfangreichen Unterlagen für die Briefwähler: In einer fast 40-seitigen Beilage werden sie über die 2.557 Kandidaten aus den zwölf Parteien informiert, die Bundeslisten eingereicht haben. Denn erstmals können sie - wie alle Wähler - auch auf Bundesebene eine Vorzugsstimme vergeben.

Diese Wahlrechtsänderung führte zu einem weiteren Novum: Die Stimmzettel der Wiener und der Vorarlberger werden teilweise schraffiert sein. Denn zwei dort antretende Parteien haben darauf verzichtet, einen Bundeswahlvorschlag einzubringen. Deshalb muss in Wien bei der Sozialistischen LinksPartei (SLP) die Rubrik für die Bundesvorzugsstimme „gesperrt“ werden und in Vorarlberg jene bei der EU-Austrittspartei.

Für die Herstellung der Stimmzettel sind die Landeswahlbehörden zuständig - und gedruckt werden müssen laut Nationalratswahlordnung um 20 Prozent mehr, als es Wahlberechtigte gibt: Also fast 7,7 Millionen bei 6,4 Millionen Wahlberechtigten. In zwei Wochen werden die Stimmzettel und die Briefwahlunterlagen fertig sein, ab 30. August werden die Wahlkarten versandt. Beantragt werden können sie schon seit 9. Juli.