ÖVP ortet Wahlkampfmanöver

Knapp zwei Wochen vor der Nationalratswahl haben die Steuerpläne der SPÖ für neuen Zank zwischen Sozialdemokraten und ÖVP gesorgt. Während sich die SPÖ dafür aussprach, unter anderem die Steuern auf Einkommen bis 4.000 Euro brutto zu senken, quittierte das der Koalitionspartner am Dienstag lediglich mit Kritik. Es handle sich um ein „faules Wahlzuckerl“, so Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP), das neue Schulden zur Folge hätte. Doch die Debatte war damit freilich nicht zu Ende: Nach dem letzten Ministerrat vor der Wahl wies Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) die Kritik zurück. Von der Opposition kam indes kollektive Ablehnung.

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