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Bebengefährdung in Pakistan äußerst hoch

Das Erdbeben, das am Dienstag vor allem in der pakistanischen Region Awaran zahlreiche Menschen getötet hat, steht in einer Reihe entsprechender verheerender Katastrophen. Der gesamte Süden Asiens wird häufig von Erdbeben heimgesucht. Beispiele der jüngeren Zeit aus Pakistan:

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April 2013: Bei einem Beben der Stärke 7,8 im iranisch-pakistanischen Grenzgebiet kommen auf pakistanischer Seite laut offiziellen Angaben Dutzende Menschen ums Leben. Hunderte Häuser stürzen ein.

Oktober 2009: Ein Erdbeben erschüttert den Norden Pakistans, Teile Afghanistans und den indischen Teil Kaschmirs. In Pakistan gibt es mindestens fünf Tote.

Oktober 2008: 225 Menschen sterben nach offiziellen Angaben bei einem Erdbeben der Stärke 6,4 im Südwesten Pakistans. Hunderte Menschen werden verletzt und 25.000 Bewohner obdachlos. Andere Quellen berichten von wesentlich mehr Opfern.

Oktober 2005: Eines der schlimmsten Erdbeben weltweit tötet in der geteilten Region Kaschmir mindestens 86.000 Menschen und verletzt fast 70.000 - die meisten in Pakistan. Tausende Gebäude werden zerstört, es gibt bis zu vier Millionen Obdachlose. Das Zentrum des Bebens mit der Stärke 7,6 liegt knapp 100 Kilometer von der Hauptstadt Islamabad entfernt.

Februar 1991: In Indien, Pakistan, Afghanistan und Tadschikistan kommen bei einem Beben der Stärke 6,8 bis zu 1.700 Menschen ums Leben. Die schwersten Verwüstungen gibt es in Nordpakistan.

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