Personenstandsregister: Einführung wird verschoben

Das neue zentrale Personenstandsregister kommt nun doch erst im November 2014, bestätigte das Innenministerium heute entsprechende Aussagen der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten. Grund sind Probleme bei der technischen Umsetzung. „Man hat gesehen, dass das Zeitziel zu ehrgeizig gewesen ist“, so ein Ministeriumssprecher.

Die Gewerkschaft hatte zuvor vor „chaotischen Zuständen“ an Österreichs Standesämtern gewarnt, da die Software nicht ausgereift sei. Dementsprechend zufrieden zeigten sich die Arbeitnehmervertreter mit dem neuen Starttermin. Damit „bleibt nun die Zeit zur notwendigen Überarbeitung des Systems“.

In dem Register werden die wesentlichen Daten zu einer Person wie Geburt, Sterbefall, Verehelichung etc. zusammengefasst. Bisher verwalteten Städte und Gemeinden Personenstandsdaten sehr unterschiedlich. Mitteilungen zwischen den Behörden erfolgen in Papierform, bis zu eine Million Poststücke wurden jährlich versendet.