Großangelegter Militäreinsatz in Mali gegen Islamisten

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.

Im westafrikanischen Krisenstaat Mali führen französische, einheimische und UNO-Soldaten eine großangelegte Militäraktion gegen islamistische Rebellen. Damit solle ein Wiedererstarken „terroristischer Bewegungen“ verhindert werden, sagte ein französischer Armeesprecher heute in Paris.

Die Soldaten seien nördlich und südlich des Niger-Flusses im Einsatz, der Mali durchfließt. An der „Operation Hydra“ seien „Hunderte“ französische Soldaten beteiligt. Angaben zur Gesamtzahl der eingesetzten Soldaten machte der Armeesprecher nicht.

Zuletzt wurden bei einem Anschlag auf Soldaten der UNO-Mission MINUSMA in Tessalit im Nordosten des Landes mindestens drei Menschen getötet. In Mali sind etwa 6.000 UNO-Blauhelmsoldaten stationiert, die meisten von ihnen aus afrikanischen Staaten. Bis zum Jahresende soll ihre Zahl nach bisheriger Planung verdoppelt werden, während Frankreich seine Truppenstärke verringert.