Freiheitliche legen stark zu

Es ist ein historischer Tag für Südtirol: Erstmals seit 1945 hat die Südtiroler Volkspartei (SVP) die absolute Mandatsmehrheit im Landtag verloren. Ohne die noch ausstehenden Briefwahlstimmen stellt die SVP in der nächsten Legislaturperiode 17 der 35 Sitze, kann also nicht mehr allein regieren. Nach dem Abgang von Langzeitlandeshauptmann Luis Durnwalder errang sein Nachfolger Arno Kompatscher jedoch mit über 80.000 Vorzugsstimmen einen persönlichen Erfolg. Starke Gewinne verzeichneten hingegen die Freiheitlichen, die mit knapp 18 Prozent Zweiter wurden. Bemerkenswert auch die Süd-Tiroler Freiheit, die ihre Stimmenanteile verdreifachen konnte.

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