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1.500 Gemälde in Münchner Wohnung

Deutsche Zollfahnder haben einem „Focus“-Bericht zufolge in der Wohnung des Münchners Cornelius Gurlitt 1.500 bisher verschollene Gemälde von Meistern der klassischen Moderne entdeckt und beschlagnahmt. Der 80-Jährige ist der Sohn des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt, der während der NS-Zeit unter anderem im Auftrag der Nazis Geschäfte gemacht und mit „entarteter Kunst“ gehandelt hatte. Er hatte stets angegeben, dass die Sammlung bei der Bombardierung Dresdens zerstört worden sei. Der aktuelle Fund könnte viele Fragen der Provenienzforschung beantworten - wirft aber vorerst weitere auf.

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