Tote bei neuerlichen Protesten in Ägypten

Bei gewaltsamen Zusammenstößen von Anhängern und Gegnern des gestürzten ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi sind in der Hauptstadt Kairo gestern zwei Menschen getötet worden. Es handle sich um einen Mann und einen zwölfjährigen Buben, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur MENA unter Berufung auf die Rettungskräfte.

Wie MENA weiter berichtete, wurden bei Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern Mursis in verschiedenen Städten des Nildeltas mindestens 20 Menschen verletzt. Laut den Sicherheitskräften wurde in der Küstenstadt Alexandria Tränengas eingesetzt.

Seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mursi am 3. Juli durch das Militär gibt es immer wieder Proteste seiner Anhänger, auch wenn diese seit der blutigen Auflösung zweier Protestlager in Kairo im August deutlich kleiner wurden.