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GATX will Fehler von Staatsbahn beweisen

Vier Jahre nach dem verheerenden Zugsunglück in Viareggio, bei dem die Explosion eines Gaswaggons 32 Todesopfer gefordert und ein Stadtviertel verwüstet hatte, hat am Mittwoch der Strafprozess im italienischen Lucca begonnen. Unter den 33 Angeklagten - vom italienischen Bahnchef Mauro Moretti abwärts - ist auch die Wiener Firma GATX Rail Austria, der der Waggon gehört hat. Sie bestreitet die Vorwürfe, für das Unglück durch schlechte Wartung verantwortlich zu sein. Vielmehr will die Firma beweisen, dass ein vertuschter Fehler der italienischen Staatsbahnen eine katastrophale Kettenreaktion auslöste.

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