Die Feinheiten des „strukturellen“ Defizits

Seit Mittwochabend steht nun offiziell fest, wie groß die Lücke im künftigen Staatshaushalt aus Sicht der Regierung sein wird: 18,44 Milliarden Euro plus 5,8 Mrd. für die Bankenhilfe. Die Zahlen, die nach langem Rätselraten präsentiert wurden, liegen deutlich unter den Schätzungen von Experten. Sie hatten mit bis zu 40 Milliarden Euro bis zum Jahr 2018 gerechnet. Die nicht unwesentliche Differenz lässt sich dadurch erklären, dass die Regierung bei den 18,44 Mrd. nun vom „strukturellen Defizit“ spricht. Darin werden im Wesentlichen nur die Fixkosten des Staates eingerechnet - konjunkturelle Schwankungen und Einmalzahlungen sind nicht berücksichtigt.

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