Ergebnislose CO2-Verhandlungen auf Klimakonferenz

Die internationalen Verhandlungen für den Aufbau eines neuen Emissionsrechtehandels auf der UNO-Klimaschutzkonferenz dürften gescheitert sein. Die Diskussionen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes seien ergebnislos beendet worden, sagten mit den Gesprächen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Unterhändler hätten sich noch vor Beginn der Verhandlungen auf hochrangiger Ebene nicht einigen können. Die Entwicklungsländer hätten Zugeständnisse verweigert, solange die reichen Staaten ihre Anstrengungen nicht steigerten, um ihre eigenen Emissionen zu reduzieren.

In Warschau verhandeln noch bis 22. November mehr als 9.000 Delegierte aus fast 200 Ländern über ein globales Klimaschutzabkommen. Vor zwei Jahren hatte man sich darauf verständigt, ein Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Protokoll zu erarbeiten, dem zufolge alle Staaten ihren Kohlendioxidausstoß reduzieren müssen. Dieses soll bis 2015 unterzeichnet werden und 2020 in Kraft treten.