Ashton berät mit Iran über Atomkonflikt

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton und der iranische Vizeaußenminister Abbas Araktschi haben Beratungen begonnen, wie eine am 24. November in Genf geschlossene Vereinbarung über das Atomprogramm Teherans umgesetzt wird. Das bestätigte ein Sprecher Ashtons heute in Brüssel.

Zuvor hatte Ashton gesagt, sie rechne damit, dass die technischen Gespräche über das weitere Vorgehen „sehr rasch“ fortgesetzt würden. Der Iran hatte sich unter anderem zur Aussetzung der höheren Anreicherung von Uran verpflichtet, die EU will dann einige ihrer Sanktionen gegen den Iran aussetzen.

Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif sagte vor iranischen Industriellen, der Iran habe mit dem Genfer Abkommen seine Ziele erreicht und günstige Bedingungen für sich geschaffen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur IRNA.

Er beschuldigte das „zionistische Regime“ (Israel, Anm .), Zweifel an der friedlichen Natur des iranischen Atomprogramms zu streuen, das „keinerlei militärische Charakteristika“ aufweise. Israel greife auf Drohungen, Intrigen, Verdrehung von Fakten und Lügen zurück, um die irrige Idee zu verbreiten, der Iran strebe nach Atomwaffen.