NGOs rütteln mit Berichten auf

Die Weltgemeinschaft hat das Ausmaß der religiös motivierten Ausschreitungen in der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) bisher offenbar grob unterschätzt: Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International legte am Donnerstag einen Bericht vor, wonach die mehrheitlich muslimischen Rebellenmilizen als Rache für Morde durch Christenmilizen in wenigen Tagen beinahe 1.000 Zivilisten - und damit fast doppelt so viele wie bisher geschätzt - töteten. An den Zahlen gebe es „keinen Zweifel“, so Amnesty. Auch die NGO Human Rights Watch unterstrich die Angaben mit drastischen Einzelfallschilderungen und forderte die UNO dringend auf, tätig zu werden.

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