IWF: Weltwirtschaft nimmt wieder Fahrt auf

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Die Weltwirtschaft wird laut einer Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) in den kommenden Jahren deutlich schneller wachsen als bisher.

Trotz der guten Aussichten sei das Risiko einer neuen Krise längst nicht gebannt, warnte die globale Finanzorganisation in ihrem heute in Washington vorgelegten Konjunkturausblick. Die Erholung sowohl in den Industriestaaten als auch in den Schwellen- und Entwicklungsländern sei sehr zerbrechlich.

Für dieses Jahr rechnet der IWF mit einem globalen Wachstum von 3,7 Prozent - eine leichte Anhebung der letzten Prognose vom Herbst. 2015 liege das Plus wie schon damals angenommen bei 3,9 Prozent.

Euro-Zone wächst um ein Prozent

Angetrieben wird der Anstieg dem IWF zufolge von wesentlich besseren Zahlen in den Industrieländern. So lege die Euro-Zone nach zwei Jahren Rezession 2014 um 1,0 Prozent zu. 2015 seien es voraussichtlich 1,4 Prozent Zuwachs.

Vor allem Spanien kommt in der Prognose mit einem BIP-Anstieg von 0,6 und 0,8 Prozent viel besser weg - bisher waren es 0,2 und 0,5 Prozent. Besser als zuvor angenommen würden dieses Jahr auch Großbritannien und Japan abschneiden, auch wenn sich in beiden Ländern die Lage 2015 dann merklicher als zunächst erwartet abkühle.