Nahaufnahmen - in jeder Hinsicht

Die Berlinale hat ihre Popmomente - Stichwort George Clooney - und ihre programmierten Skandalmomente. „Nymphomaniac“ - das klingt nach einem Pornofilm, und wenn man sich das viele Gerede schon lange vor der Premiere in Berlin am Sonntagabend in Erinnerung ruft, könnte der neue Film von Lars von Trier auch einer sein. Ist er aber nicht, obwohl in den vier Stunden mehr Geschlechtsteile zu sehen sind als Gesichter. Erzählt wird die Geschichte der sexsüchtigen Joe. In Nahaufnahme sieht man viele Stars und viel nackte Haut, vor allem aber hält die Kamera kunstvoll drauf, wenn gelitten wird. Und es wird viel gelitten. In Berlin selbst gab sich Von Trier einmal mehr als Revoluzzer.

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