Inflation in Euro-Ländern sinkt überraschend weiter

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Die Inflation in den Euro-Ländern ist zu Jahresbeginn erneut gesunken. Die jährliche Teuerungsrate lag im Jänner bei 0,7 Prozent. Das entsprach einem Rückgang von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat, wie das EU-Statistikamt Eurostat heute in Luxemburg meldete.

Das Minus kam überraschend, Analysten hatte einen Anstieg der Inflation erwartet. Grund für den Rückgang sind vor allem sinkende Energiepreise. Mit den neuen Zahlen entfernt sich die Inflationsrate wieder vom Zielwert der Europäischen Zentralbank von knapp 2,0 Prozent. Das erhöht den Druck auf die Währungshüter, ihre Geldpolitik noch weiter zu lockern.