Teuerste Variante wird schlagend

Monatelang hat die Regierung versucht, einen möglichst budgetschonenden Ausweg aus dem Hypo-Alpe-Adria-Desaster zu finden. Am Montag musste Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP) eingestehen, dass eine Bankenbeteiligung jedoch vom Tisch ist und nun die für den Steuerzahler teuerste Variante kommt: die „Anstaltslösung“ - also eine „Bad Bank“ im ausschließlichen Besitz der öffentlichen Hand. 19 Milliarden oder mehr könnte das im schlimmsten Fall kosten. Das eben geschnürte Steuerpaket von 5,5 Milliarden Euro reicht dafür jedenfalls bei weitem nicht aus.

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