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Duchatczek und Wolf auf Anklagebank

Der erste Prozesstag in der Affäre rund um angebliche Schmiergeldzahlungen der österreichischen Banknotendruckerei OeBS hat in erster Linie merkwürdige Details zu den Geldflüssen ans Tageslicht gebracht. Die neun Angeklagten - darunter Ex-OeBS-Geschäftsführer Michael Wolf und Ex-OeNB-Vizegouverneur Wolfgang Duchatczek - müssen sich gegen die Vorwürfe Untreue, Bestechung, Geldwäscherei und Bildung einer kriminellen Vereinigung verteidigen. Im Visier der Staatsanwaltschaft sind Geldflüsse nach Aserbaidschan und Syrien. Das Problem, die Schmiergelder unauffällig zu verbuchen, habe man mit Hilfe von Briefkastenfirmen, Anwälten und einer Kontaktfrau namens „Tigerlilly“ gelöst, so der Staatsanwalt.

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