Landau kritisiert Sozialtourismus-Debatte als „obszön“

Dass hinter dem Begriff „Sozialtourismus“ - 2013 zum Unwort des Jahres gekürt - mehr politische Angstmache als reale Bedrohung steht, darüber waren sich NGO-Vertreter, Sozialrechtsexperten und EU-Repräsentanten bei einer Podiumsdiskussion gestern Abend in Wien einig.

Besonders deutliche Worte zum Thema „Herausforderungen des sozialen Europas“ fand Caritas-Präsident Michael Landau: Die Debatte über einen angeblichen Sozialtourismus innerhalb der Union sei „grotesk, ärgerlich und obszön“, zugleich eine „unfassbar scheinheilige Entschuldigung dafür, nicht allen helfen zu müssen“.

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