Antibabypillen-Vergleiche kosten Bayer 1,7 Mrd. Dollar

Der juristische Streit in den USA um gesundheitliche Folgen seiner Antibabypillen Yasmin und Yaz hat den deutschen Konzern Bayer inzwischen 1,69 Milliarden Dollar an Vergleichszahlungen gekostet.

Bayer habe sich in den USA bis zum 10. Februar mit insgesamt 8.250 Klägerinnen verglichen, teilte der Konzern heute in Leverkusen mit. Der Gerichtsstreit in den USA um Thrombosegefahren der Bayer-Pillen hält schon Jahre an.

Der Pharma- und Chemiekonzern vergleicht sich nur mit solchen Klägerinnen, bei denen gefährliche Blutgerinnsel, etwa Venenthrombosen und Lungenembolien, aufgetreten sind. Die Antibabypillen gehören zu den umsatzstärksten Präparaten von Bayer: Mit Yaz, Yasmin und Yasminelle setzte Bayer 2013 zusammen weltweit 853 Millionen Euro um.