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Ein „Jahrhundert des Niedergangs“

Einst galt Argentinien als eines der reichsten Länder der Welt. Doch dann kam das, was der „Economist“ zuletzt als „Jahrhundert des Niedergangs“ beschrieb. Die letzten Jahrzehnte hinterließen tiefe Spuren, der Staatsbankrott im Jahr 2001/2002 wirkt bis heute nach. Die Schuldenlast ist enorm, und während der Schattenhandel mit dem Peso floriert, liegt die Wirtschaft brach. Zudem steigt die Inflation immer weiter. Für Experten ist klar - dem Land droht eine Rezession. Entsprechend fiel auch das Moody’s-Rating aus, begründet wurde das nicht zuletzt mit einem „wechselhaften politischen Umfeld“. Ein Urteil, das die teils fragwürdigen Praktiken der Regierung unterspielt.

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