Bericht über vereitelten Anschlag an Cote d’Azur

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Radikale Islamisten wollten an der französischen Mittelmeer-Küste vermutlich einen Anschlag verüben. Bei einem aus dem Bürgerkrieg in Syrien zurückgekehrten Dschihadisten seien im Februar 900 Gramm Sprengstoff entdeckt worden. Das berichtete die Agentur AFP heute unter Berufung auf Ermittler.

Der vermutlich zu einer Terrorzelle gehörende 23-Jährige sei festgenommen worden. Er lebte zuletzt in der Hafenstadt Mandelieu-La-Napoule an der Cote d’Azur.

Die Regierung in Paris fürchtet seit längerem, dass im syrischen Bürgerkrieg kämpfende Dschihadisten aus Frankreich nach ihrer Rückkehr Anschläge verüben könnten. Terrorgruppen hatten mehrfach Vergeltung für Frankreichs Militäreinsätze in Ländern wie Afghanistan und Mali angekündigt. Dabei geht es vor allem um den Kampf gegen radikale Islamisten.