Richterin kritisierte Akt

Knalleffekt im Schlepperprozess in Wiener Neustadt: Die Staatsanwältin forderte am Donnerstag die Freilassung der acht Angeklagten, darunter auch Votivkirchen-Flüchtlinge. Sie habe sich aus „Gründen der Verhältnismäßigkeit“ zu diesem Schritt entschlossen. Der Prozess wurde daraufhin kurz unterbrochen. Die Angeklagten wurden dann wieder auf freien Fuß gesetzt. Bereits am Vortag hatte die Richterin den Akt kritisiert. Der Fall müsste wieder dem Untersuchungsrichter vorgelegt werden, doch das sehe die neue Strafprozessordnung nicht mehr vor. Auch die Übersetzung der rund 10.000 mitgeschnittenen Telefonate wurde in Zweifel gezogen.

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