Reallöhne seit 25 Jahren unverändert

Die Reallöhne stagnieren praktisch, warnt das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO). Denn sobald es eine Lohnerhöhung gab, wurde sie von Inflation und steigenden Steuern schnell wieder aufgefressen. In Kaufkraft gemessen bleibt für viele nicht mehr als vorher - oder sogar weniger. Den Hauptgrund sieht das WIFO eindeutig bei den hohen Steuern.

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Das Problem mit der Verteilung

Die Kosten für Arbeit schnellten in Österreich innerhalb der letzten fünf Jahre um 18,9 Prozent nach oben. In keinem anderen Euro-Land stiegen die Arbeitskosten - also Löhne, Gehälter und Lohnnebenkosten - damit stärker als hierzulande, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat ausweist.

Am lautesten ächzt die heimische Industrie, die dringenden Handlungsbedarf sieht. Wirtschaftsexperten relativieren die Zahlen und verweisen auf gestiegene Produktivität. Unabhängig von der jeweiligen Sichtweise: Den Arbeitnehmern bleiben die Vorteile gestiegener Arbeitskosten ohnehin verborgen.

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