Zäher Kampf um den Superlativ

Vor 50 Jahren wurde der Donauturm für die Wiener Internationale Gartenschau (WIG 64) in Rekordzeit aus dem Boden gestampft. Gedacht als Symbol für das moderne Nachkriegswien veränderte er die Skyline der Stadt aus jedem erdenklichen Blickwinkel für immer. Wenige Jahre nach den Vorbildern der Fernsehtürme in Stuttgart und Dortmund fertiggestellt, überragte er diese um einige Meter und war damit bei der Eröffnung Europas höchster Stahlbetonturm - nur ganz ohne TV-Sendeanlagen. Das höchste Bauwerk Österreichs ist er erst seit 2010, trotzdem muss er sich seit knapp einem Jahr gefallen lassen, dass man vom benachbarten DC-Tower auf seine Aussichtsplattform herunterblickt.

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