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Zeitlos böse

Erst vor wenigen Tagen hat der Zsolnay Verlag angekündigt, eine 135-seitige Novelle von Arthur Schnitzler, die bisher im Nachlass verstaubt war, erstmals zu veröffentlichen. Nun ist es so weit: „Später Ruhm“ liegt in den Buchgeschäften. Die Geschichte über einen Beamten vor der Pensionierung, der plötzlich von Nachwuchsliteraten für einen Gedichtband gefeiert wird, den er in seiner Jugend geschrieben hatte, ist vielleicht nicht Schnitzlers Meisterwerk - aber sie liest sich flott, ist zeitlos böse und zeugt vom Humor des Autors. Noch lustiger und gleichzeitig befremdlich ist die Debatte darüber, ob die Veröffentlichung nun eine Sensation ist oder nicht.

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