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Koordinierter Angriff auf Markt

Mindestens 31 Tote und 94 Verletzte hat es Donnerstagfrüh bei einem Anschlag in der chinesischen Provinz Xinjiang gegeben, wo die Spannungen zwischen ethnischen Chinesen und der muslimischen Minderheit ständig zunehmen. Zum Unterschied von früheren Attentaten gingen die Terroristen bei dem nunmehrigen Angriff auf einen Markt viel koordinierter vor, mindestens zwei mit Sprengstoff beladene Geländewagen attackierten die Einkäufer. Der ethnische Konflikt ist damit unversehens zu einer der wichtigsten Aufgaben für Peking geworden - zeigt der Anschlag doch auch die Machtlosigkeit der Führung trotz ihrer „Anti-Terror-Kampagne“ mit 200 Verhaftungen allein in den letzten Wochen.

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