20 Prozent und darunter

Seit Jahren geht die Beteiligung an EU-Wahlen europaweit zurück. Kein Wunder also, dass das EU-Parlament die geschätzte Zunahme um 0,9 Punkte auf 43,09 Prozent als ein „historisches Ergebnis“ feierte. Sieht man sich die Zahlen im Detail an, fallen vor allem die „neuen“ EU-Staaten wie Slowakei, Tschechien, Slowenien und Polen ins Auge. Die Beteiligung lag hier nur noch um die 20 Prozent und darunter. Während in Ländern wie Österreich eher Frust über die EU-Politik die Wähler von den Urnen fernhält, ist das Problem in Osteuropa oft hausgemacht.

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