FPÖ-Anfrage nach Belastung durch 23 Birken beantwortet

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Das Interpellationsrecht treibt mitunter seltsame Blüten: Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) beantwortete dieser Tage eine Anfrage der FPÖ zu 23 Birkenbäumen, die im Gedenken an die verstorbene SPÖ-Ministerin Johanna Dohnal in Wiener Parks gepflanzt worden waren. Vorweg: Die 23 Birken dürften die Pollenbelastung in Wien nicht verschärfen - wie von den Freiheitlichen befürchtet.

Die FPÖ wollte unter anderem wissen, wie hoch die Gesamtkosten der „Gedenkaktion“ waren und ob Heinisch-Hosek bewusst sei, dass „über ein Drittel der Bevölkerung an einer Birkenpollenallergie leidet“. Die Ministerin ließ nun wissen, dass sich das Frauenressort „gerne“ an den Kosten beteiligte und für das Projekt eine einmalige finanzielle Unterstützung von 8.310 Euro aus den Frauenprojektfördermitteln zur Verfügung stellte.

Bei dem Projekt ging es nicht um die Aufforstung, sondern darum, in jedem Bezirk Wiens einen Baum in einem nach einem Mann benannten Park zu setzen. „Im Verhältnis zu den rund 100.000 Alleebäumen“ etwa seien die 23 Birken „keine Anzahl“, die zu einer Verschärfung der Pollenbelastung beitrage, so Heinisch-Hosek in der Anfragebeantwortung.