Chile verweigert großes Staudammprojekt in Patagonien

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.

Die chilenische Regierung hat ein umstrittenes Staudammprojekt blockiert. Der Ministerrat von Staatschefin Michelle Bachelet verweigerte gestern dem Bau von fünf verbundenen Wasserkraftwerken in der südchilenischen Region Aysen die Umweltgenehmigung, wie das Nachrichtenportal Emol berichtete. Das Vorhaben habe die möglichen Umweltschäden nicht ausreichend in Betracht gezogen, heißt es in dem Regierungsbeschluss.

Durch das Projekt sollten rund 20 Prozent des chilenischen Energiebedarfs gedeckt werden. Der Bau sah zwei neue Kraftwerke auf dem Fluss Baker und drei auf dem Pascua-Fluss vor. Knapp 6.000 Hektar Land würden von Stauseen überflutet werden.