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Das grausame Geschäft mit den Shrimps

In einer monatelangen Aufdeckerreportage hat der britische „Guardian“ die Strukturen des weltweiten Geschäfts mit Garnelen durchleuchtet - und ist zum Schluss gekommen, dass das Geschäft systematisch auf Sklaverei aufgebaut ist. Im Zentrum steht demnach ein den Weltmarkt dominierender thailändischer Produzent, der von Sklavenschiffen bedient wird. Dort herrschen laut Augenzeugenberichten unvorstellbare Zustände: Menschen werden wie Tiere gehalten, bewusst grausame Hinrichtungsrituale werden zur Abschreckung für die Versklavten vollzogen, meist werden asiatische Migranten zu Opfern. Offenbar überlegen die USA bereits, Thailand deshalb zum weltweit übelsten Land in Sachen Menschenhandel zu erklären.

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