Argentinien muss Hedgefonds Milliardensumme zahlen

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Argentinien hat im Rechtsstreit mit Gläubigern über die Folgen seines Staatsbankrotts vor 13 Jahren eine Schlappe vor dem Obersten Gerichtshof der USA erlitten. Der Supreme Court wies eine Beschwerde des südamerikanischen Landes gegen ein Urteil aus niedriger Instanz zurück, das Buenos Aires zu einer Zahlung von mindestens 1,3 Milliarden Dollar (960 Mio. Euro) an US-Investoren verpflichtet.

Die Kläger um den Hedgefonds NML Capital hatten sich geweigert, die 2005 und 2010 von Argentinien unterbreiteten Umschuldungsangebote anzunehmen. Der Oberste Gerichtshof in Washington gab keine Begründung für seine Entscheidung ab, die ein Urteil eines US-Berufungsgerichts aus dem August 2013 aufrechthält. Die Kläger verlangen vom argentinischen Staat die vollständige Rückzahlung der Schulden plus Zinsen.

Buenos Aires hatte in seiner Argumentation davor gewarnt, dass bei der Zurückweisung der Beschwerde die „ernste Gefahr eines unmittelbaren Zahlungsausfalls“ bestehe. Das würde sich auch auf die internationalen Finanzmärkte auswirken.