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Sexcomics gänzlich ausgenommen

Nach jahrelanger Kritik will Japan nun den Besitz von Kinderpornografie strafbar machen. Es ist jedoch ein mehr als halbherziges Verbot mit einjähriger Anlaufzeit. Vor allem hilft Anklägern auch künftig nicht der Nachweis entsprechender Medien bei den Tätern. Sie müssen auch beweisen, dass das Material zur „Befriedigung sexueller Bedürfnisse“ diente. Gänzlich ausgenommen von dem Verbot bleiben schließlich die in Japan massenhaft verbreiteten Manga-Sexcomics, obwohl die Statistik ebenso wie schockierende Einzelfälle belegen, dass es dabei um alles andere als harmlose Erotika geht.

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