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„The Space that Remains“ auf der Biennale

Kriege, Naturkatastrophen oder schlicht kein weiterer Nutzungsbedarf: Wenn Gebäude verlassen und dem Verfall preisgegeben werden, kann das viele Gründe haben. Der taiwanesische Künstler Yao Jui-Chung hat sich seit Jahrzehnten völlig der Erkundung von Ruinen seines Inselstaates verschrieben und damit ein mittlerweile riesiges Archiv an Schwarz-Weiß-Fotos zusammengetragen, das in Teilen nun in der Ausstellung „The Space that Remains“ im Rahmenprogramm der Architekturbiennale in Venedig zu sehen ist. Die Bilder sind beeindruckend - und erzählen die Geschichte eines Landes, das jahrhundertelang von einer Kolonialhand in die andere wanderte und nie in die Unabhängigkeit fand.

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