EU-Kartellwächter prüfen WhatsApp-Kauf durch Facebook

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Die EU-Wettbewerbsbehörde prüft nach Informationen des deutschen Magazins „Spiegel“ den 19-Milliarden-Dollar-Kauf des Kurznachrichtendienstes WhatsApp durch Facebook.

Da in den drei EU-Ländern Großbritannien, Spanien und Zypern die nationalen Behörden aus unterschiedlichen Wettbewerbsgründen kontrolliert hätten, habe die EU das Verfahren an sich ziehen dürfen. „Alle Beteiligten sind froh, dass sich ein Hebel zur Prüfung gefunden hat“, zitiert das Magazin einen der Kartellwächter.

Die EU-Behörde habe die Mitbwewerber der beiden Anbieter angeschrieben, um mehr über die Wettbewerbswirkung der Übernahme zu erfahren. Auch solle untersucht werden, wie Facebook die Daten von WhatsApp mit mehr als 500 Millionen Nutzern künftig verwerten will. Von den US-Regulierern hat Facebook die Genehmigung für den milliardenschweren Kauf von WhatsApp schon bekommen.