Obama nimmt „Steuerumkehrung“ ins Visier

Immer mehr US-Konzerne machen sich ein Schlupfloch im Steuerrecht zunutze, um sich Millionenbeträge an Unternehmenssteuern zu sparen. Sie übernehmen eine kleinere Firma - vorzugsweise in Europa - und verlegen formal die Konzernzentrale etwa nach Irland oder in die Schweiz, wo die Steuersätze deutlich niedriger sind. In den letzten Jahren ist die Zahl solcher Transatlantikdeals aus Steuergründen sprunghaft angestiegen. Vor allem die Demokraten wollen reagieren. Sie fordern nun von US-Präsident Barack Obama, rasch zu handeln, um weitere in der Fachsprache verharmlosend „Steuerumkehrungen“ genannte Deals zu verhindern.

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