Nach interner Umfrage: BZÖ bleibt als Partei bestehen

Das BZÖ soll als Partei weiter bestehen, allerdings unter der Voraussetzung einer kompletten Neupositionierung. Das ist das Ergebnis des parteiinternen „Reformdialogs“. Parteichef Gerald Grosz erklärte heute gegenüber der APA: „Nun werden wir eine gänzliche Neuausrichtung mit allen Mitgliedern auf Basis dieser Umfrage erarbeiten.“

Als Konsequenz der Wahlniederlagen der vergangenen Jahre hat das BZÖ einen internen Reformdialog begonnen. Von 7. Juli bis 7. August wurden die Mitglieder befragt und lieferten, so Grosz, „teils überraschende“ Ergebnisse. Die Rücklaufquote betrug elf Prozent.

Am wesentlichsten sei dabei: 87 Prozent sprachen sich für das Weiterbestehen des BZÖ aus, neun Prozent dagegen. Allerdings wollen 67 Prozent, dass das BZÖ „neue Inhalte“ vertritt. Insgesamt sehen die Mitglieder ihre Partei mehrheitlich in der Mitte des politischen Spektrums, es bestehe jedoch auch der Wunsch „nach einem leichten Ruck nach rechts“. 68 Prozent der Befragten lehnen eine Umbenennung der von Jörg Haider gegründeten Partei ab.