Uniranking: Heimische Hochschulen abgeschlagen

Die österreichischen Unis haben im neuen „Shanghai Academic Ranking of World Universities“ gegenüber dem Vorjahr insgesamt leicht an Boden verloren.

Statt sieben sind nur noch sechs heimische Hochschulen in der Rangliste der 500 besten Unis vertreten, am besten beurteilt wurde dabei die Uni Wien. Die Spitzenplätze gehen allesamt an US-Unis.

Beste EU-Unis: Oxford, Cambridge, ETH Zürich

Die ersten beiden Plätze ergatterten wie schon im Vorjahr Harvard und Stanford, das Massachusetts Institute of Technology (MIT) verbesserte sich um einen Rang auf Platz drei.

Auf den ersten 18 Plätzen finden sich mit Ausnahme der beiden britischen Hochschulen Cambridge (Rang fünf) und Oxford (neun) ausschließlich US-Universitäten. Beste kontinentaleuropäische Uni ist die ETH Zürich, die sich auf Platz 19 verbesserte (2013: 20).

Uni Wien als beste österreichische Uni

Die österreichischen Unis schnitten größtenteils wie im Vorjahr ab: Die Uni Wien blieb auf den Plätzen 151 bis 200 (ab Platz 101 wird nur mehr in 50er Schritten gerankt, ab Platz 201 in 100er Schritten, Anm.), die Uni Innsbruck und die Medizinuni Wien auf den Rängen von 201 bis 300 sowie die Uni Graz, die Medizinuni Graz und die Technische Universität Wien auf den Plätzen 401 bis 500. Die Medizinuni Innsbruck (2013: 401 bis 500) findet sich dagegen nicht mehr in den Top 500.

Ranking stark forschungsorientiert

Das stark forschungsorientierte Shanghai-Ranking basiert ausschließlich auf öffentlich verfügbaren Datenbanken. 60 Prozent der Bewertung basieren auf der Zahl wissenschaftlicher Publikationen und Zitierungen, Veröffentlichungen in den Magazinen „Science“ und „Nature“ zählen dabei besonders stark.

30 Prozent des Ergebnisses beruhen auf der Anzahl der Nobelpreis- und Fields-Medaillen-Gewinner, die an der jeweiligen Uni studiert oder gelehrt haben, und zehn Prozent auf der Produktivität je Forscher.