Eiskübel-Aktionisten: Karitativer Spaß oder reine Selbst-PR?

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In den vergangenen Tagen konnte man im Web dem Phänomen kaum entkommen: Promi nach Promi leert sich einen Kübel Eiswasser über den Kopf - und nominiert drei weitere, die binnen 24 Stunden dasselbe tun müssen. Tun sie es nicht, sollen sie 100 Dollar für die Bekämpfung der Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) spenden.

Ein harmloser Spaß für einen guten Zweck also. Doch auch kritische Stimmen werden laut: Der Trend rieche nach schamloser Selbst-PR, vor allem wenn sich Multimillionäre wie Facebook-Gründer Mark Zuckerberg lieber mit Eiswasser übergießen statt ein paar Dollar zu spenden. Einmal mehr stellt sich die Frage, wie sinnvoll und wirksam Internetaktivismus überhaupt ist.

Mehr dazu in Onlineaktivismus und seine Grenzen